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Wasser

Ich habe in der Wüste gelebt,
da war ein Tropfen wie Meer.
In der Oase lernte ich:
ein Tropfen ist kaum genug,
das Meer zu ersetzen.


Copyright © merry-n 2018
9.11.18 10:31


Just another lazy day!

Sunbeams dripping slowly through green fingers,
Palms are whispering their old stories,
the sea is constantly rolling the same melody,
unshadowed blue is covering the world,
Buddha's words are filling my mind,
new thoughts float to the surface
while in the dark unconsciousness memories are
creating new stories out of old pictures.
The frangipanis' scent still in the air,
my boat is drifting into a steep, dark canyon
from where it's floating into a pitch black cave,
where I can only trust in my fate and in so doing
I'm suddenly under a soft, bright sun in a beautiful
light green wood with soft lawn and many colored flowers.

The male cat is crying for his beloved in the night -strange, demanding cries which find a soft, caressing answer somewhere in the darkness.

In the night all the outcasts are streaming into the small streets of Kuta, looking for a place to sleep, looking for some shelter, looking for someone to give them some rupies: women with babies in their arms lifting their hands tired, hopeless, exhausted.
The end!


Copyright © merry-n 2018
6.11.18 09:06


Der Weg ist das Ziel!

Die Tempelidyllen verhelfen uns zu weiteren Einsichten über den balinesischen Hinduismus, berühren aber immer noch nicht unser Herz.
Gelber Bambus leuchtet auf einer Insel im tiefblauen See, daneben waschen zwei Bauern ihre dunkelbraunen Ochsen.
Reisterrassenpanoramen flankieren den Weg nach Norden.
Rot-weiß gekleidete Schulkinder hüpfen die Straße entlang.
Im Affenwald sitzen Kapuzineräffchen auf den Wegmarkierungen und gehen zutraulich auf einladende Touristenhände zu, wenn sie mit Eßbarem gefüllt sind.
Die Dörfer sind zum Teil für den Nationalfeiertag festlich geschmückt, überall sind geschäftige Vorbereitungen zu beobachten.
Die Sanftheit und liebevolle Freundlichkeit der Menschen in den entlegenen Landesteilen ist überwältigend.
Wir erfrischen uns im eiskalten Wasserfall und relaxen in warmen Quellen, die aus Drachenköpfen sprudeln.
Buddhas Geist ist lebendig, seine Lehre von der eigenen Verantwortlichkeit aktuell wie eh und je. Die Stufen zur Erleuchtung sind steil, aber deutlich beschriftet und so für jeden Gläubigen transparent. Der "Mensch" Buddha in seiner tiefen Versunkenheit ist für uns greifbarer, näher als die Tierverkörperungen hinduistischer Götter.
Meine Weihrauchgebete steigen duftend zum Himmel auf, aber Buddha sagt:" Bitte nicht, sondern nimm es dir selbst!" Wieviel passiver ist da Jesus:" Bitte und es wird dir gegeben werden!"
In einem Dorf stehen zwei schwarze Stiere und warten auf die Verbrennung.
In einem anderen Dorf säumen Hunderte von Schaulustigen die Straße den steilen Hügel hinab,um die Parade der Schulkinder für den Tag der nationalen Befreiung zu begutachten. Die Fahrräder sind rot-weiß geschmückt als z.B. ein Vogel oder ein Boot.
Sehnsucht nach Rückzug und Schweigen, um all diese Eindrücke in Ruhe in mich sinken und wirken zu lassen.


Copyright © merry-n 2018
2.11.18 11:26


Death is no solution, life is no solution - there is no solution

Geduldig im Kreise warten, bis die Vorbereitungen vorbei sind. Die gierigen Augen der Touristen flackern bei jedem Anzeichen von Bewegung, die Kameras im Anschlag versuchen sie festzuhalten, was unsichtbar in tieferen Ebenen des Bewusstseins von statten geht.
Als großartig buntes Schauspiel dient die Leichenverbrennung doch nur als vordergründige Verdinglichung eines abstrakt-religiösen Vorganges.
Die Befreiung der Seele manifestiert sich im Rauch der verbrennenden Leiche als Spiegelbild menschlichen Sehnens nach der Befreiung von der uns ständig einschränkenden Materie: den Fesseln um unsere Herzen, den Mauern, die unsere Blicke einsperren, den tiefen Gräben in der Finsternis unserer Seelen.
Der Stier verbrennt zu einem Häufchen Asche, nur sein Gerippe aus Maschendraht bleibt aufrecht stehen, die Seele schwebt frei in göttliche Unendlichkeit, die Asche wird ins Meer gestreut, wie unsere Gedanken, die einsam in der Masse untergehen, um vielleicht einmal von der Zeit kurz nach oben gespült zu werden und am Ufer zu zerrinnen.


Copyright © merry-n 2018
30.10.18 08:15


Impressionen dörflichen Lebens

Der Osten schlingt seine grünen Arme um unser Auto, um uns auf immer neuen Lichtungen die Augen für dieses fremdartige Leben zu öffnen.
Neugierig folgen uns Kinder in ärmlich zerrissenen Kleidern, begierig, diese "weißen Götter" in der Nähe zu sehen, stumm ihr seltsames Verhalten beobachtend, freudig winkend und nach Bonbons verlangend.
Auf dem Dorfplatz spielen Grundschüler über ein zerrissenes Netz Volleyball.
Am Straßenrand winkt ein pinkelnder Junge uns fröhlich zu, eins mit sich und der Welt.
Eine Schar Kinder eskortiert E. zur Schultoilette und zurück.
Zahnlose alte Frauen halten mit entblößten, schlaffen Brüsten ein Schwätzchen; dünne, alte Männer sitzen in meditativer Ruhe im mittäglichen Schatten.
Frauen gehen mit an der Brust saugendem Kleinkind ihrer Arbeit nach.
Hennen treiben nervös gackernd ihre flaumige Kinderschar über die Straße, während die Hunde lässig am Straßenrand ausgebreitet schlafen und höchst unwillig einige Millimeter zur Seite rücken, um unserem munter drauflosbrausenden Fahrer auszuweichen.
Fledermäuse hängen in dichten Trauben am Tempeleingang, aus unverständlichem Grund sind sie geweihte Tiere!


Copyright © merry-n 2018
26.10.18 11:37


The road is still calling!

Am Morgen glitzert das Sonnenlicht im Wasser, das die jungen Reispflanzen schützt, Plastikfahnen flattern aufgeregt im Wind, um die Vögel zu vertreiben, zwei Bauern setzen gerade Linien junger, saftig grüner Pflanzen in den schwarzen Schlamm.
Die Gerichtsbarkeit in Klungkung ruht erhaben über einem kühlenden Seerosenteich, der Blick ruht auf erfrischendem Grün und auf den ewig gleichen Vergehen der Menschheit und ihrem mühsamen Versuch, den steinigen Pfad der Tugend immer wieder zu suchen, in der Hoffnung, die geistigen Weihen vollendeten Menschseins zu erreichen.
Dieses Aufwärtsstreben ist so mühsam wie eine Bergtour, der Gipfel ist wie immer in Wolken gehüllt, so dass jeder sich sein eigenes Paradies erträumen kann.
Kleine Mädchen tragen Teller mit Bananen auf dem Kopf, die dunklen Augen fordernd auf die dicken Brieftaschen der Touristen gerichtet.
In sarongs gewandet eilt unser Herz voraus auf dem steilen Weg zum Tempel von Besakih. Die Souvenirläden bleiben wie bunte Luftballons am Boden liegen und das erhabene Schwarz des Tempels breitet respektheischende Stille über den Berg der Berge.
Eine Dorfgemeinschaft bringt in ihrem Tempel das Ernteopfer dar. Vor dem Hauptschrein sitzt der weiß gekleidete Priester vor den bunten, kunstvoll verzierten Opfertürmen. Die Frauen sind leuchtend bunt wie exotische Vögel, halb folgen sie der Opferhandlung, halb sind sie bei den Menschen, die um sie herum sitzen, betend, schwatzend, auf die Kinder aufpassend.


Copyright © merry-n 2018
23.10.18 15:36


Am Meer

Die Tage fallen leis wie Blütenblätter in einen stillen Teich!

Das Meer begrüßt mich, stürmisch in alle Richtungen ziehend, mit fließend unruhigem Untergrund und weißen Gischtkronen auf riesigen, dunkel herandonnernden Wellenkämmen. Der Sand glüht unter meinen Fußsohlen, die Sonne zeigt ihre roten Krallen. Welch ein Genuss, an der Poolbar im schattigen Wasser zu sitzen und einen mango-juice zu trinken!
Ulu Watu verlockt uns uns in sengender Sonne durch das Verkehrsgewühl zu zwängen, staubige Straßen und sterile Hoteldinosaurier zu betreten, um endlich hoch auf den Klippen den schwarzen Tempel zu finden, dessen Blick auf das blau flutende Meer gerichtet ist, dessen Atem rhythmisch mit den Wellen brandet und der den papageienbunten, lärmigen Touristen seinen breiten, ruhigen Rücken zuwendet, desinteressiert und verschlossen sein Geheimnis wahrend.
Die blaue Stunde in der Barong Lounge: ein leichter Wind weht unter das riesige Dach aus Bambusbalken und Stroh, sanft lila Töne färben den Himmel, weiche Sofas und mattes Lampenlicht lassen uns entspannt "Lotus Lovers" und "Southern Comfort" genießen. Zeit, den Rhythmus zu verlangsamen, sich zurückzulehnen und das Tagesgeschehen in tiefere Schichten tropfen zu lassen.


Copyright © merry-n 2018
19.10.18 16:06


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