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Blog

Erklärung

Das letzte Gedicht scheint doch eine Erklärung zu benötigen.
Der Gedanke dazu kam mir durch die erzwungene Pause. Obwohl wir uns noch nicht sehr lange kennen und uns "nur" auf einer intellektuellen Ebene begegnen, habe ich den Kontakt zu euch doch sehr vermisst.
Wenn man sich das Forum als bildnerisches Konstrukt vorstellt, dann ist jeder Blogger eine Sonne und die Leser sind die Trabanten, die um mehrere Sonnen kreisen und selbst Sonnen sind, die mit ganz anderen Lesern und teilweise auch mit den gleichen in Kontakt sind.
Liebe Grüße,
eure merry-n
20.6.18 05:40


Sonnen-Trabanten

Wir alle sind Sonnen,
um die die anderen
als Trabanten kreisen.
Wir alle sind Trabanten,
die um andere Sonnen kreisen.
Im intellektuellen Austausch
nähern wir uns,
aber die Kreise bleiben unverändert.


Copyright © merry-n 2018
19.6.18 10:46


Nach dem großen Unwetter

Die Sonne glänzt auf den
feuchten Dächern,
wie Leuchtgirlanden überziehen
die glitzernden Stromleitungen
den blank geputzten Horizont,
das Blau strahlt unschuldig,
tief und rein -
alles auf Anfang!


Copyright © merry-n 2018
15.6.18 13:13


Eile

Überstürzt ins Leben gesprungen,
den Chancen nachgejagt,
japsend Ziele erklommen
und dabei immer
nach stillen Ecken geschielt,
vom Atemholen geträumt
und weiter geeilt.
Keine Zeit! Keine Zeit!

Und beim Rennen
das Wichtigste verpasst:
zu leben!


Copyright © merry-n 2018
12.6.18 09:33


Namibia ( Teil 25)

Giants playground

Riesige Felsbrocken lagerten schwindelerregend luftig aufeinander, malerisch getürmte Säulen posierten mit den dekorativen Köcherbäumen um die Wette, riesige Geckos lugten auf gleichfarbigem Untergrund in die Sonne.
Hitze soweit das Auge reichte - refill.
Wir nützten die technischen Feinheiten unserer Kameras zum Gruppenbild mit ruhenden Damen und klippspringenden Herren.
Zurück zur Autostrada:
In der Ferne schmauchte eine Lokomotive, ein flotter Eselsvierspänner rappelte durch den Staub.
Verstreut lagerten einzelne Wellblechhütten im Busch, farbig gekleidete Menschen hofften am Wegrand auf eine Mitfahrgelegenheit.
Das Land wurde flach und zum ersten Mal in 14 Tagen kind of boring.
Windhosen flatterten spinnwebzart über die Fahrbahn, wirbelten anmutig ziegelroten Staub um ihr Kraftzentrum, in ewiger Sufitrance gefangen.

The end!


Copyright © merry-n 2018
22.5.18 09:39


Namibia (Teil 24)

Get back

Die Hitze war bereits an, als wir das freundliche Hotel verließen. Der spreiselige Tankwart strahlte über N.s T-Shirt.
Wir peilten den Köcherbaumwald an. Sämtliche Generationen waren in Hundertschaften angetreten, tauchten ihre Brokkoliköpfe auf weißgelben, rissigen Stämmen in den - schon wieder- tiefblauen Himmel.
Das Land brütete in der Sonne, die Bäume wirkten kühl und relaxed. Zikaden zirpten grell in den Büschen, rote Falter klappten ihre Flügeldecken zusammen und Geckos reckten ihre blauen Köpfe über Felsenkanten.
Der riesige Strauß bat uns höflich um eine milde Gabe, klopfe freundlich ans Fenster und sah mir forschend ins Auge. Woran ihn wohl die Kameralinse erinnerte?
Majestätisch zuckte er die Schulter und suchte nach günstigeren Weidegründen.


Copyright © merry-n 2018
18.5.18 10:48


Namibia (Teil 23)

The heat is still on

Lüderitz war schon am helllichten Morgen in pralle Farbenpracht getaucht.
Die Gespensterstadt dörrte noch immer seelenlos im Abseits, der Golfplatz wurde der alles verschlingenden Wildnis preisgegeben: am schwarzen Green staken die Rechen verloren in den Himmel, Glasscherben allenthalben und die Abschlagstellen leuchteten erwartungsvoll blau.
Die Wüste streckte langsam ihre Finger aus, tauchte das Land in sanftes Gelb.
Wir kickten ins Aus und weideten uns nochmal an der zarten Schönheit der Landschaft um Garob. Verlassene Eisenbahnschienen säumten unseren Weg bis Keetmanshop. Fettes Farmland von Zäunen kilometerweit umfasst leuchtete gelbgrün auf orangefarbenem Grund, am Horizont ein Streifen Scharlachrot lagerte vor violettem Höhenzug. Die Bergrücken waren horizontal abgeflacht, dazwischen schoben sich Kegel mit Deckeloberteilen.

Das Hotel stärkte uns mit vortrefflichen Salaten. Strotzend vor Energie griffen wir mutig die Reisetour zum Fishriver Canyon ins Auge, obwohl es bereits 15.00 Uhr war.
Die Straße Nr. 1 raste mit uns kerzengerade nach Süden. Farmen allenthalben, Natur bis zum Horizont.
Die Wüste blühte: die Köpfe der Gräser wogten silbrigweiß im Wind, gelbe Blüten ergossen sich soweit das Auge reichte über das sandige Land, dazwischen erwachten kleine Tuffs pinkfarbener Blüten, gelber Ginster und weißfiedriger Blumenköpfchen.
Am Gate wurden wir bierselige per Handschlag begrüßt.
Lava färbte das Land immer schwärzer, hohe Hügelketten brachen auf, schufen am Grund ihrer Risse Platz für olivgrüne Rinnsale. Die Hitze flirrte in unseren Köpfen. Das schwarzbraune Gestein strahlte die Hitze erbarmungslos zurück.
Die Mädels wurden angesichts des Wassermangels etwas flatterig.
Auf dem Rückweg johlten wir über Achterbahnläufe, verlassene Güterwaggons träumten am ausrangierten Bahnhof, das Land glühte schwarz in der Sonne.


Copyright © merry-n 2018
15.5.18 13:49


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