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Alle Texte stammen von mir.

Copyright © merry-n 2017

 

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Namibia: Hobatere Lodge 1

It's getting embaracing wild
Die ersten kleineren Ansiedlungen, verstreute Wellblechhütten, Lehmhütten, eine Frau in krachbunter Hererotracht, ein Kessel Buntes trocknet über dem Zaun, Männer fordern gestikulierend Alkoholisches, Kinder winken kreischend, Ziegen und Rinder dösen im Schatten.
Endlose Schotterpiste von zwei Eseln patrouilliert - endlich ein Hinweisschild zur Lodge!
Nach den hinter uns liegenden 18km empfängt uns die Einfahrt zur Lodge mit dem Hinweis, dass weitere zünftige 16km vor uns liegen. Wir satteln die Hühner, legen die Flügel an und holpern ächzend und stöhnend über eine schlaglochübersäte Piste, durch sandbettige, ausgetrocknete Bach- und Flussläufe, Steilhänge hinauf und hinunter, an Abgründen entlang, von Oryxantilopen, Springböcken und Zebras gegrüßt.
Wir sammeln orangefarbene Quarzsteine und tun überhaupt recht munter und mutig.
Der Weg scheint endlos und immer schwieriger zu passieren.
Die Herzen sind längst in die Hosentaschen geplumpst, als plötzlich in atemberaubender Schönheit die Lodge vor uns erblüht.

Fortsetzung folgt!


Copyright © merry-n 2017
25.7.17 12:02


Namibia 7

Hl. Abend am Wasserloch: 3. Akt
The Highlight - mein Weihnachtsgeschenk!
Wir tragen uns schon mit dem Gedanken, den nächtlichen Schauplatz zu verlassen, als ganz entfernt am Horizont zwei schemenhafte Punkte hin und her wandern. Langsam pirschen sie sich heran. Wir halten den Atem an: ein Löwe und eine Löwin! Ruhig lagert er im Mondschatten und fächert seine prächtige Mähne auf, sie pirscht ein paar Meter weiter und fletzt sich dann entspannt auf einen liegenden Baumstamm, der ihr Fell durch seine braune Farbe nicht zur Geltung bringt. Entspannt starren sie in unsere Richtung, gespannt starren wir zurück.
Nichts passiert!
Die Nashörner haben noch gar nicht bemerkt, dass ihnen die Show längst gestohlen wurde.
Wir warten.
Nichts passiert!
Die Spannung ist nicht zu überbieten!
Wir beschließen, sie abrupt abzubrechen und verlassen das Stück vor dem Schlussapplaus.
Der Vollmond leuchtet uns heim.


Fortsetzung folgt!


Copyright © merry-n 2017
21.7.17 11:15


Namibia 6

Hl. Abend am Wasserloch: 2. Akt
1. Szene:
Während das Publikum die Plätze wechselt und geistig etwas abdriftet, tritt - wie fantasielos - schon wieder von rechts eine Nashornkuh mit Jungem auf, gefolgt von einer zweiten Mutter-Kind-Gruppe. Die Matrone zeigt dem Alten ziemlich schnell wo's lang geht, blickt ihm ruhig ins seitlich stehende Auge und schreitet triumphierend mit ihrem Sproß zur Tränke. Der Alte begibt sich dieweil auf einen Seitenplatz.
2. Szene:
Mama 2 mit Kind trabt ebenfalls dem Wasserloch zu, wird aber daran erinnert, dass sie zu früh ist und noch ein paar Runden hinter dem Vorhang zu warten hat. Es gibt ja Leute, die müssen sich ständig vordrängen!
Der Alte merkt, dass er nichts mehr zu melden hat und trollt sich in die Büsche.
3. Szene:
Unser kleines Waisenkind tappt erneut zaghaft ans Ufer,äugt und äugt bis uns das Herz blutet und trinkt endlich.
Erleichtertes Aufatmen in den weiblichen Reihen.
Leicht hoffnungsfroh nähert sich der Kleine der vermeintlichen Mutterbrust, aber Madame Pompadour hat mit ihrem eigenen Racker schon genug am Hals und verjagt den Kleinen energisch aus ihrem Dunstkreis.
4. Szene:
Mama 2 und Kind dürfen endlich ins Rampenlicht treten, genießen den Applaus und sprechen mit Mama 1 nochmals die Dramaturgie des Abends durch. Derweil freunden sich die zwei Kleinen an.


Fortsetzung folgt!

Copyright © merry-n 2017
18.7.17 09:57


Namibia 5

Hl. Abend am Wasserloch
Nicht ein Stern, sondern ein Wüstenfuchs zeigt uns den Weg, nicht Ochs und Esel, sondern Nashorn und Löwe erzählen uns das Gleichnis von Gottes Schönheit.
Ab 21.00 Uhr sitzen wir auf der Tribüne, kaum hoffend Tiere zu sehen.
Auftritt ohne Fanfare von rechts: ein Nashornbulle in gedecktem Grau. Sonore Ruhe begleitet seinen flüsternden Weg zum Wasserloch. In aller Ruhe testet er das Terrain, schlürft das kühlende Nass und lagert schläfrig am Ufer.
Auftritt Mitte rechts: reineckemäßig geschäftig tänzelt Meister Unruh aufgeregt in die Bühnenmitte, wird zurechtgewiesen, ergründet die Tiefen der Uferregion, um elegant tänzelnd die Bühne wieder freizugeben.
Der alte Herr beherrscht noch immer die Szene.
Auftritt von hinten: das elternlose Kind.
Zaghaft nähert es sich dem Wasser, prüft ängstlich seine Chancen, steht am Wasser und traut sich nicht zu trinken.
Der alte Herr wirft sich in Positur.
Schon verlässt der Kleine verängstigt den Schauplatz, um seinen Beobachtungsposten im Bühnenhintergrund einzunehmen.

Der 2. Akt folgt!

Copyright © merry-n 2017
14.7.17 10:19


Namibia 4

Tischgesellschaft auf Safari
Opa, Mama, Sohn und Polyester-Joe sitzen knapp hinter uns, "Steffi Graf" mit schwarzem Haar knapp links von uns, " Barbara Valentin " direkt hinter N. und die vier Erbsen in Obelixlook und Wildkatzendruck mit den hochgelegten Nockenwellenfrisuren schräg vor uns.
So eingerahmt tafeln wir inmitten dieser illustren Gesellschaft. Es gibt abgenagte Straußenhalsknochen und als Ausweichessen Kaninchenknochen.
Nur Königin Drosselbart wagt sich mit ihren kräftigen Zähnen an diese Delikatessen, alle anderen reißen verzweifelt an dem 100jährigen Rindfleisch.
Oh, du fröhliche, oh, du selige...


Fortsetzung folgt!


Copyright © merry-n 2017
11.7.17 13:56


Namibia 3

Der Garten Eden
Auf der Fahrt von der Mokuti Lodge nach Okaukuejo treffen wir gleich anfangs auf ein übervölkertes Wasserloch:
Giraffen gleiten auf Luftpolstern elegant schwebend aus dem Dickicht, prüfen nach allen Seiten, staken wiegend zum Wasserloch, um dort mit eingeknickten Vorderläufen ein eher klägliches Bild zu bieten. Ein kleiner Wüstenfuchs wieselt geschäftig hierhin und dorthin, Springböcke und Impalas lagern in Gruppen unter schattigen Bäumchen, in der Ferne sticht ein Oryx sein langes Geweih in den Himmel.
Nur leise flüstern wir das Nötigste, gefesselt vom Anblick der Tiere, gefesselt vom Panorama. Irgendwann beschleunigt sich der Herzschlag nicht mehr beim Anblick von Impalas, Zebras oder Springböcken, so zahlreich sind sie. Nur die gespensterhaft schwarz-weiße Gesichtsmaske der Oryxantilopen, zwei Seeadler, die Warzenschweine, die mit fähnchengleichem Schwanz davongaloppieren und vereinzelt grasende Strauße erregen weiterhin unsere Gemüter.
Überschwängliche Begeisterung, als sich um die Mittagszeit in karger Einsamkeit ein altes Elefantenpaar am Wasserloch erfrischt. Der Bulle wittert nach allen Seiten, während die Kuh ausgiebig und genüsslich trinkt.
In respektvollem Abstand warten Zebras und Antilopen geduldig in der prallen Sonne, bis die Reihe an ihnen ist.

Fortsetzung folgt!
7.7.17 15:33


Namibia 2

Happy
We're landing at the far end of this stony dessert, just where the land is getting greener, just where the idea of water starts to hit you.Mobuti airport is just a barn and a gas station, nothing more.
We're happy about the heat, happy about the green countryside around us, happy to start really now.

Fortsetzung folgt!


Copyright © merry-n 2017
4.7.17 10:38


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