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Namibia (Teil 18)

Safari und Abendessen

Um 18.00 Uhr kam unser Jeep: ein Veteran der Straße, asketisch im Komfort aber unüberhörbar mit allen Teilen scheppernd, sobald er in Gang kam. Wir fühlten uns wie Pioniere, gaben die Konversation auf und genossen das Blechkonzert.
Der Canyon eignete sich nur zum mal kurz die Füße vertreten, ein paar Baumgreise boten visuelle Reize, Vögel rasten durch die engen Gänge.
Der Abend hatte einen kühlen Atem. Die Töpfe und Schüsseln auf der zum Abendessen gedeckten Terrasse waren zum Schutz vor dem Sand mit Tüchern abgedeckt. Wir gingen auf Entdeckungsreise und waren fasziniert von der Vielfalt der Speisen. Unser kleiner Kellner zwinkerte uns vergnügt zu, der kleine Koch wirbelte zwischen Straußenbraten und Krokodilfleisch umher. Die Sonne ging leider recht blass zum Schlafen, aber die leuchtenden Sterne entschädigten uns für alles. Sturmlaternen erleuchteten den Raum um uns. Oben begann ein unglaubliches Blinkspektakel: Saturn war bei den ersten, gefolgt von Kapella und dem Gürtel des Orion. Wir hatten unglaubliches Glück: es war der Tag der Tage um Saturn gut zu sehen. Durch ein Teleskop mit 2000 facher Vergrößerung waren sowohl die Ringe als auch sein äußerster Mond Titan zu erkennen.
Die Begeisterung schlug Purzelbäume, als uns der freundliche Herr auch noch Betageuze, Kapella, Sirius und die Plejaden zeigte.
Je dunkler die Nacht wurde, desto heller und näher blinkten die Sterne in einer unglaublichen Anzahl. Uns wurde schier unheimlich bei diesem Anblick: tausende von Sternen sammelten sich, nördliche und südliche Sternzeichen vereinten sich in einem Himmel.
War es hier, wo sich der kleine Prinz von der Schlange beißen ließ?


Copyright © merry-n 2018

Der nächste Blogeintrag erscheint am nächsten Freitag. Der Berg ruft!😀⛰
20.4.18 10:21


Vorbei

Vorbei die Zeit,
als Sonnenglut
noch unsre Haut erwärmte

ein winterkaltes Laken
deckt jetzt unsre
Blöße zu

vorbei die Zeit
der bunten Schmetterlinge,
die wilden Träumen gleich
unsre Gedanken formten

vorbei die Zeit,
als unser Weg
noch lang schien
und verheißungsvoll
uns jede Biegung
neue Möglichkeiten bot

vorbei die Zeit,
als Glut in unsren
Adern schwoll
und nichts unmöglich schien

nur Splitter tränengleich
blinken im Morgentau,
wenn unsre Herzen zittern
vor der Erinnerung

ein Sprung,
so endlos weit,
teilt unser Jetzt

vor dem,
was damals wir
schon mit den Händen
fassen zu können glaubten.


Copyright ©merry-n 2018
17.4.18 14:11


Namibia (Teil 17)

The place of my heart

Langsam wölbten sich die Hügel sanfter, begannen in sanften rot-orange Tönen zu glühen und traten auseinander, um breiten Tälern Platz zu schaffen, die sich in sanften Pastelltönen puderten. Nur noch einsam weideten die Antilopen in respektvoller Ferne.
Inmitten einer gelbsandigen, flachen Ebene grüßte uns von Weitem der hohe Aussichtsturm der Soussusvlei-Karos-Lodge. Ockerfarbene und braunrote Quader sammelten sich in regelmäßigem Rhythmus um den Hauptbereich, dunkelrote Tücher spendeten Schatten, Plastiken aus Stein und Metall, grüne Pflanzen malerisch geordnet begeisterten unser Auge.
Die Bungalows sahen zur Hälfte aus wie Beduinenzelte, luftig und kühl in der Nacht. Der Pool und die Terrasse des Restaurants lenkten den Blick auf die Sandformationen am Horizont. Die Räume waren in sanften Rottönen bemalt und erzählten die Geschichten archaischer Jagdbeschwörungen.
Wir saßen auf schlankbeinigen, lederbespannten Stühlen, genossen die Weite, die zarten Pastelltöne der Dünen am Horizont und die Kühle des Pools.
13.4.18 11:12


Namibia ( Teil 16)

Durchs wilde NaukluftgebirgeSchier leblose Steinwüste badete im kräftigen Strahl der Sonne. Tief eingeschnittene Flusstäler schlängelten sich staubtrocken zwischen dunkelbraunen Felsrücken dahin. Vereinzelt sammelten Kakteen die letzte Feuchtigkeit in ihren schlanken Stämmen.Zur Mittagsrast steuerten wir Solitaire an. Wir erwarteten einen größeren Ort inmitten der kargen Wüstenei. Solitaire liegt direkt an der Hauptverkehrsstraße in the middle of nowhere. Eine vergammelte Tankstelle mit Handkurbelbetrieb, ein dämmriger Laden mit ein bisschen von allem, ein verrosteter Pick-up ohne Türen erwarteten den erhitzten Reisenden. Wir bekamen auf einem großen Tablett einen ganzen Laib Brot, saftig und mohndurchtränkt, dicke Käsescheiben , eine ganze Tomate und ein halbes Pfund Butter. Wir machten uns die Sandwiches selbst und ergötzten uns an strenggesichtigen Rentnerinnen mit hochgeklappten Sonnengläsern und safarigekleideten Ehemännern, die im Laufe langer Ehejahre sanft und geduckt geworden waren.


Copyright © merry-n 2018
10.4.18 10:37


Im Bahnhof der Erinnerungen

Eine Mauer um mein Herz
den Blick in fremde Räume gerichtet
such ich Vergessen
im Bahnhof der Erinnerungen

Was gestern noch unmöglich schien
ist jetzt geflohne Realität
und pocht
rot kreischend unter meiner Haut


Copyright © merry-n 2018
6.4.18 10:09


Erstes Ahnen

Das erste Grün
filigran in den Himmel getupft,
Kaskaden tropfender Blütenblätter,
ein Hauch von Wärme,
eine Ahnung von Fülle,
ein zitternder Flügelschlag
in Anfang gebettet.


Copyright © merry-n 2018
3.4.18 11:56


Illusionen

Die Schleier fallen
Illusionen
zerbrochene Träume

kein Atem mehr
nur Staunen
über geweitete Grenzen

leere Hände und
ein Blick
ohne Horizont


Copyright © merry-n 2018
30.3.18 17:07


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